Ehre und StärkeBlackmoore
Skum
Bosse

Skum

Skum suchte in den Höhlen Schutz vor dem feindseligen Brachland. Dort wurde die Donnerechse vom Alptraum verdorben, bis dunkle Energie durch ihren Körper pulsierte und keine Rettung mehr möglich war.

Der Weg nach Die Höhlen des Wehklagens

Naralex wollte das trockene Brachland mit der Macht des Smaragdgrünen Traums heilen. Als er in den Höhlen in einen magischen Schlaf fiel, verwandelte sein Alptraum Wasser, Tiere und Gefährten. Aus einem hoffnungsvollen Druidenwerk wurde ein lebendes Labyrinth, in dem jeder Schritt tiefer zugleich in Naralex' verwundeten Geist führte. In Skum erhält ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt.

Skum kam nicht als Diener Naralex' in die Höhlen. Die Donnerechse suchte Schutz vor der Härte des Brachlands. Wasser und üppiges Leben versprachen einen Ort, an dem sie nicht ständig gegen Hitze und Hunger kämpfen musste. Ausgerechnet diese Zuflucht brachte sie in die Reichweite des verdorbenen Traums.

Wie viele Bewohner wurde Skum rasch verändert. Dunkle Energien drangen durch Adern und Schuppen und steigerten die natürliche Kraft der Bestie. Mit jedem Schritt verlor sie mehr von dem Tier, das nur überleben wollte. Am Ende blieb ein mächtiges Wesen, dessen Aggression keinen Weg zurück zu einem gewöhnlichen Leben offenließ.

Donner unter der Erde

Skum verband die Wucht einer großen Echse mit Energien, die in einem gesunden Körper nie hätten pulsieren sollen. Blitze und schwere Angriffe machten die Höhle um sie herum gefährlich. Der Kampf wirkte wie ein Gewitter ohne Himmel, eingeschlossen zwischen Wänden, die den Zorn immer wieder zurückwarfen.

Skums Geschichte gehört zu den stillen Grausamkeiten von Naralex' Scheitern. Das Tier hatte keinen Anteil an den Entscheidungen der Druiden. Es suchte Sicherheit und fand Verderbnis. Seine Niederlage war nötig, weil Rettung nicht mehr möglich schien, aber sie blieb die Beseitigung einer Folge – nicht die Wiedergutmachung dessen, was der Alptraum ihm genommen hatte.