Der Weg nach Operation: Mechagon
Operation: Mechagon führte den Rostbolzenwiderstand aus den Schrotthalden der Insel bis in die verborgene Stadt. König Mechagon wollte mit dem Mechurheber den Fluch des Fleisches von ganz Azeroth tilgen und alles Leben zwangsweise mechanisieren. Zwischen Widerstand und Thronsaal lagen Troggs, Giftmüll, Banden, Unterdrückungsmaschinen und eine Stadt, in der selbst Garten und Wachhund Teil derselben vollkommenen Ordnung sein sollten. In Schmierer nahm ein eigener Teil dieser Geschichte Gestalt an.
König Mechagon pries eine Stadt aus Metall, in der organische Schwäche verschwinden sollte. Doch auch perfekte Maschinen erzeugten Rückstände. Öle, Chemikalien und unbrauchbare Stoffe wurden in die Jauchegrube geleitet, weit genug unter die Oberfläche, damit ihre Existenz den Glanz der Stadt nicht störte. Über Jahre sammelte sich dort alles, was nicht in das Bild mechanischer Reinheit passte.
Die Abfälle blieben nicht getrennt. Sie verdichteten sich, reagierten miteinander und wurden zu einer Masse, die schließlich einen eigenen bösartigen Willen zeigte. Schmierer war damit kein geplanter Automat und kein Tier, das in die Grube geraten war. Er war die Summe vieler kleiner Entsorgungsentscheidungen, ein Körper aus Stoffen, für die niemand Verantwortung übernehmen wollte.
Die Kanalreinigung verstummt
Solange die Sanitationssysteme arbeiteten, blieb die Jauche eingegrenzt. Ihre Deaktivierung nahm der Masse die letzte Schranke. Schmierer konnte sich nun ausbreiten und drohte, nicht an der Küste Mechagons anzuhalten. Was eine Stadt verborgen hatte, hätte ganz Azeroth erreichen können. Die Gefahr entstand nicht erst durch Bewusstsein, sondern durch den Augenblick, in dem keine Maschine den täglich erzeugten Schaden mehr zurückhielt.
Toxischer Schleim umhüllte einzelne Menschen und sperrte sie in bewegungslose Hüllen. Gefährten konnten die Masse nicht einfach mit Klingen abschälen. Jede Berührung drohte, mehr Gift zu verteilen. Schmierer verwandelte seine Gegner in neue Klumpen derselben Substanz, als wolle die Jauche alles, was ihr zu nahe kam, in die eigene gestaltlose Ordnung aufnehmen.
Kleine Reinigungsautomaten lagen in der Grube und konnten wieder aktiviert werden. Ihr Wasserstrahl löste den toxischen Belag und schuf saubere Bereiche. Die Geräte waren für alltägliche Wartung gebaut, nicht für Heldentaten. Im entscheidenden Augenblick bewiesen sie jedoch, dass eine Stadt nicht nur durch große Waffen gerettet wird. Manchmal entscheidet die Maschine, die Schmutz zuverlässig dorthin spült, wo er keinen Menschen verschlingt.
Die Reinigung muss geschützt werden
Schmierer griff auch die Spritzbots an und bedeckte sie erneut mit Schleim. Die Gruppe musste die kleinen Helfer freilegen und in ihrer Nähe bleiben, während Giftwellen durch die Jauche liefen. Reinigung war kein einmaliger Schalter. Sie musste immer wieder ermöglicht werden, weil die Masse jeden gewonnenen Raum zurückforderte. Nur das Zusammenspiel aus Schutz und sauberem Wasser hielt ihre Ausbreitung auf.
Als Schmierer zerfiel, war die unmittelbare Gefahr gebannt. Die Jauchegrube selbst verschwand nicht. Sie blieb als Beweis, dass Mechagons versprochene Reinheit ihre Kosten lediglich unter die Oberfläche gedrückt hatte. Der Widerstand zog weiter zu Bondos Bande, deren Leutnants Trixie und Naeno Technik nicht als Weltverbesserung oder Reinigung verstanden, sondern als schnellsten Weg zu sinnloser Gewalt.