Drachen am Himmel des Jadewalds
Wolkenschlangen leben seit langer Zeit über Pandarias Bergen, Wäldern und Flüssen. Sie ähneln den Drachen anderer Länder, gehören aber zu einer eigenen, eng mit Pandarias Natur verbundenen Linie. Frühe Pandaren beobachteten ihre Intelligenz und begannen, eine Beziehung aufzubauen, die nicht auf bloßer Zähmung beruhte.
Die Überlieferung des Ordens erinnert an Pandaren, die während alter Angriffe der Zandalari gemeinsam mit Wolkenschlangen kämpften. Jiang und Lo gehören zu den Namen, mit denen diese frühe Verbindung verbunden wird. Der Erfolg zeigte, dass ein Pandare auf dem Rücken einer Schlange nicht deren Besitzer sein musste. Beide konnten einander wählen und gemeinsam handeln.
Aufzucht statt Unterwerfung
Im Arboretum des Jadewalds werden Eier geschützt und Jungtiere aufgezogen. Anwärter versorgen eine Schlange, lernen ihre Eigenheiten kennen und gewinnen langsam ihr Vertrauen. Eine Wolkenschlange, die nur aus Angst gehorcht, wäre nach dem Verständnis des Ordens keine verlässliche Gefährtin. Die Ausbildung prüft deshalb Geduld ebenso sehr wie Geschick.
Der Orden steht in enger Beziehung zu Yu'lon, der Jadeschlange und einer der Himmlischen Erhabenen. Sie ist nicht einfach die Herrscherin aller Wolkenschlangen, doch ihre Gestalt zeigt, welche Würde diese Wesen in Pandarias Kultur besitzen. Der Tempel der Jadeschlange und das Arboretum verbinden religiöse Verehrung mit täglicher Fürsorge.
Eine Partnerschaft, die fliegen lernt
Der Orden erzählt eine andere Drachengeschichte als viele Kriege Azeroths. Hier werden Drachen nicht als Waffen gezüchtet und nicht wegen ihrer Macht gejagt. Reiter und Wolkenschlange wachsen gemeinsam. Wenn sie schließlich fliegen, ist das Ergebnis kein gebrochener Wille, sondern eine lange eingeübte Zusammenarbeit zwischen zwei Lebewesen.