Der Stellvertreter des Feuerfürsten
Exekutus stand an der Spitze von Ragnaros' Hof. Als Majordomus verwaltete er die Angelegenheiten seines Herrn, sprach Befehle aus und hielt die übrigen Flammenwecker in der vorgegebenen Ordnung. Er war weder bloß ein Priester noch ein gewöhnlicher General. Zwischen Ragnaros und den täglichen Geschäften des Geschmolzenen Kerns stand vor allem er.
Acht Eliteanhänger schützten Exekutus: Heiler und Kämpfer, die den letzten organisierten Widerstand vor Ragnaros bildeten. Exekutus vertraute auf diese Gefolgschaft und griff nicht wie die vorherigen Wächter allein an. Als seine Beschützer fielen, erkannte er, dass der Kern nicht mehr zu halten war. Zum ersten Mal musste der oberste Diener des Feuerfürsten um sein eigenes Überleben verhandeln.
Eine verfrühte Beschwörung
Exekutus versprach, die Angreifer zu Ragnaros zu führen. Im innersten Heiligtum rief er seinen Herrn aus den Feuerlanden. Doch die Beschwörung kam zu früh. Ragnaros war noch nicht vollständig bereit, dauerhaft auf Azeroth zu herrschen. Der Feuerfürst reagierte nicht mit Dankbarkeit. Er beschuldigte seinen Majordomus des Versagens und tötete ihn vor den Augen der Eindringlinge.
Exekutus' Ende zeigt die Art von Treue, die Ragnaros verlangte. Jahrzehnte des Dienstes schützten seinen obersten Verwalter nicht vor einem Augenblick des Scheiterns. Indem Exekutus den Feuerfürsten herbeirief, eröffnete er den letzten Kampf und zugleich die einzige Chance, Ragnaros in seiner noch unvollständigen Gestalt zurückzuschlagen.