Meister des Kernfunkenmotors
Kasreth gehörte zu jenen Ätherischen, die Nexuspunkt Xenas nicht nur bewohnten, sondern verstanden. Als oberster Kernformer hielt er die Leitungen, Konduktoren und Energieflüsse des Kernfunkenmotors im Gleichgewicht. Seine Arbeit war kaum sichtbar, solange alles funktionierte. Gerade darin lag ihr Wert.
Der Angriff des lichtgeschmiedeten Nathrezim zerschlug diese Ordnung. Strahlende Macht traf auf arkane Systeme, die für einen solchen Einbruch nie gebaut worden waren. Leitungen kippten aus dem Takt, der Motor begann in gefährlichen Wellen zu arbeiten und Kasreths Schattenwache verlor Gefährten, während sie versuchte, den Zusammenbruch einzudämmen.
Misstrauen im beschädigten Nexus
Nach dieser Erfahrung sah Kasreth in jedem Fremden eine mögliche Fortsetzung des Angriffs. Er arbeitete erschöpft an der Wiederherstellung und ließ niemanden nahe genug heran, um seine Absicht zu erklären. Das war nicht bloße Feindseligkeit. Ein einziger falscher Griff am Kernfunken konnte die gesamte Anlage und weit mehr als sie vernichten.
Kasreth spannte Leylinien zwischen den Konduktoren, überlud Kernfunken und ließ arkane Ströme durch den Raum brechen. Er kannte jede Leitung und machte aus diesem Wissen eine Waffe. Wer gegen ihn kämpfte, stand nicht nur einem Techniker gegenüber, sondern der ganzen beschädigten Anlage, die auf seinen Befehl zuckte.
Ein Verteidiger wird aus dem Weg geräumt
Kasreths Niederlage war notwendig, um Lothraxions Vorstoß zu erreichen, doch sie nahm Nexuspunkt Xenas einen seiner besten Kenner. Der Kern blieb instabil, und der Mann, der ihn hätte heilen können, lag besiegt. So zeigte sich erneut die Grausamkeit des Angriffs: Er zwang mögliche Verbündete gegeneinander, während die eigentliche Katastrophe weiterlief.